Spiegel-Völker : das Bild der Juden, Indianer und Slowenen als utopische Chiffre im Werk Peter Handkes

Authors

  • Armin A. Wallas

DOI:

https://doi.org/10.4312/an.26.1.63-78

Keywords:

Österreichische Literatur / Juden / Indianer / Slowenen

Abstract

Im Prozeß der Sprach-Arbeit, die Peter Handke in seinen Texten beschreibbar zu machen versucht, indem die Aufmerksamkeit des Lesers auf Verborgenes, Unscheinbares, Übersehenes gelenkt und gleichsam ein Zeichen-System der aus ihrer Banalität entrückten Alltagsgegenstande konstruiert wird, unternimmt der Erzähler immer wieder neue Anläufe zu einer Umgrenzung seines historischen Standortes.
Im folgenden soll versucht werden, eine Annäherung an Handkes Begriff des 'Volkes' zu finden, der in der Ambivalenz zwischen Bewältigungsversuchen seiner eigenen Herkunft aus einem 'Volk der Täter' und dem Wunsch nach der Konstruktion und zumindest imaginativen Identifikation mit Gegen-Völkern (Juden, Indianern, Slowenen), die ihm gleichbedeutend mit einer Überwindung der Herrschafts- und Gewalt-Geschichte erscheint, steht.

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Published

01.12.1993

How to Cite

Wallas, A. A. (1993). Spiegel-Völker : das Bild der Juden, Indianer und Slowenen als utopische Chiffre im Werk Peter Handkes. Acta Neophilologica, 26(1), 63–78. https://doi.org/10.4312/an.26.1.63-78

Issue

Section

Articles